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Eintrag vom 01.10.09

Electronic Circus on Tour:

Gandalf und Bernd Scholl am 26.09.2009 im Planetarium Bochum

Vergangenen Samstag haben wir die Möglichkeit genutzt, nach Jahren wieder einmal Bernd Scholl und GANDALF live in zwei Konzerten zu erleben.

Zuerst spielte „der Planetariumsmusiker schlechthin“ Bernd Scholl auf. Sein Programm bestand musikalisch aus einigen zuletzt erschienenen CDs wie „Road to the Stars“, „Mystic Voyage“ und „Circle of Trees“ und dem soeben erschienen Album „Sacred Path“, das er gemeinsam mit Rüdiger Gleisberg eingespielt hat. Bernds Musik in all den Jahren unverwechselbar geblieben. Mal klingt es sehr verträumt, dann wieder kommen ethnische Klänge hinzu, dann wieder ist es sakral angehaucht. Stets wohltuend und atmosphärisch.

Das einstündige Set verging wie im Flug. Es hat uns sehr gut gefallen, weil die Mischung aus ruhigen getragenen Klängen und sanftem Rhythmus einfach gestimmt hat.

 
Dann kam der „Meister“ aus Österreich auf die Bühne: Gandalf spielte nach einer kurzen Pause mit „Verstärkung“ auf: Merike Hilmar am Cello und sein Sohn Christian Strobl am akustischen Drumset/Percussion. Eine phantastische Mischung, wie wir meinen.

Zwar war sein Set nur etwas länger als eine Stunde und beinhaltete leider (!) keine alten Stücke, aber was wir da geboten bekamen, war Musik in großer Vollendung. Ein wahrer weißer Zauberer spielte Stücke aus seinen CDs „Lotus Land“ und „Sacred River“. Der Hauptteil bestand jedoch aus seinem jüngsten Album „Sanctuary“.

Was eben „live“ möglich war, das spielte GANDALF auch live. Ob nun Pianoklänge oder sein unnachahmliches, herausragendes Gitarrenspiel. Alles wurde von ihm wie gewohnt erstklassig dargeboten. Ihm dabei zuzuschauen ist alleine schon der Besuch wert. Ein besonderes Erlebnis war sicher die musikalische Unterstützung einer Cellistin, die der Musik noch zusätzlich räumliche Fülle und Melancholie gab.

Das Percussionspiel seines Sohnes kam dabei wie gewohnt dezent und unaufdringlich daher und fügte sich nahtlos in die Musik ein.

 

Lobenswert einmal mehr die Projektionen des Planetariums, die sich gewohnt harmonisch und hervorragend umgesetzt in das musikalische Geschehen einfügten.

Wir haben GANDALF als einen äußerst liebenswürdigen und ganz großen Künstler kennen lernen dürfen. Hoffentlich können wir ihn in absehbarer Zeit einmal bei uns im Circus aufspielen lassen. Für uns ist und bleibt GANDALF ein ganz großer Musiker seiner Zeit.

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